Autoryrausch

Pottbäckers Prozesswelt

Die DGQ hat am 17. Juli eine Veranstaltung mit dem Thema „Auf dem Weg zum prozessorientierten Unternehmen“ durchgeführt. Dies ist in Zusammenarbeit mit N5 Solutions geschehen und anhand des fiktiven Unternehmens „Pottbäcker“

Dabei wurden folgende Themen angesprochen:

  1. Was sind die Voraussetzungen für eine erfolgreich gelebte Prozessorientierung?
  2. Warum dokumentenbasierte Managementsysteme keine Zukunft haben?
  3. Wie mit Methode, System und digitaler Transformation mehr Akzeptanz und Aktivität für das QM geschaffen wird?

Ein anschauliches Beispiel hat die derzeitige Situation im Qualitätsmanagement deutlich gemacht. Keiner würde heutzutage Rechnungen in Word erstellen/verschicken und den Rechnungsstatus in Excel pflegen. Dafür gibt es gute Software. Im QM sind Word und Excel die beliebtesten Werkzeuge und dabei hochgradig fehleranfällig und zeitraubend.

Wenn das Managementsystem von allen akzeptiert und gelebt werden soll, dann muss auf Dauer eine professionelle, digitale Lösung her. Ansonsten wird es immer die isolierte Spielwiese des Qualitätsmanagementbeauftragten bleiben und in der Geschäftsführung und bei den Mitarbeitern wenig Unterstützung finden.

Somit kann nur durch Software der Schritt zum prozessorientierten Unternehmen gelingen. Software alleine ist allerdings auch nicht die Lösung, sondern muss durch Moderation des QMB begleitet werden.

Die DGQ gibt regelmäßig spannende Impulse und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen.

Informieren Sie sich hier über die nächsten Veranstaltungen:

DGQ-Regionalkreis Rhein-Nahe

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Fakten rund um die ISO 27001

Die DGQ hat am 26. Juni eine Veranstaltung mit dem Thema „ Fakten rund um die ISO 27001: Norm für Informationssicherheit in privaten, öffentlichen oder gemeinnützigen Organisationen“ durchgeführt.

Der Vortrag des Referenten Philipp Theen, Geschäftsführer von THEEN Qualitätsberatung GmbH + Co. KG, gab Erklärung zu folgenden Punkten:

  1. Was ist Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit
  2. Welche Inhalte umfasst die ISO 27001
  3. Welche Schnittstellen bestehen zum Datenschutz nach DSGVO
  4. Wie gestaltet sich der Risikomanagementprozess bei der ISO 27001
  5. Beispiele der Risikobeurteilung
  6. Beispiele der Risikobehandlung

Informationssicherheit wird im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger und ein gutes Risiko- und Maßnahmenmanagement ist für viele Unternehmen lebenswichtig. Die ISO 27001 ist dafür eine sehr gute und vor allem gründliche Norm, welche man durchaus als Orientierung nehmen kann, auch wenn man sich nicht unbedingt zertifizieren möchte.

Basis ist allerdings immer eine saubere Übersicht über die eigenen Prozesse und die damit verbundenen Assets. Deshalb ist die ISO 9001:2015 als Grundlage zu empfehlen.

Die DGQ gibt regelmäßig spannende Impulse und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen.

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Industrie 4.0: QM als pro-aktiver Partner

Am 9.5.2019 hat das DGQ Webinar zum Thema „Industrie 4.0: QM als pro-aktiver Partner“ stattgefunden. Diese wurde vom Referenzen Dr. Wilhelm Griga durchgeführt.

Was verstehen wir unter Industrie 4.0?

Wesentliche Bestandteile sind eingebettete Systeme sowie
(teil-)autonome Maschinen, die sich ohne menschliche Steuerung
in und durch Umgebungen bewegen und selbstständig Entscheidungen treffen. Kernthemen sind:

• Soziale Netzwerke
• Konnektivität
• Steigende Dynamik der Märkte
• Steigende Volatilität
• Globalisierung
• Big Data
• Internet der Dinge
• Künstliche Intelligenz
• Predictive Analytics

Welche Anforderungen leiten sich daraus für das Managementsystem ab?

Qualitätseffektivität
„Die richtigen Dinge tun“
• Strategische Gestaltung
• Verstehen & Erfüllen der
Vorstellungen von
Interessengruppen
• Planen des Wertbeitrages

Qualitätseffizienz
„Die Dinge richtig tun“
• Fehler minimieren
• Ressourceneffizienz
erhöhen
• Standardisieren und
kontinuierlich verbessern

Das Qualitätsmanagement muss dabei die Herausforderungen analysieren und Lösungsansätze anbieten. Ein Beispiel:

Herausforderung:
Kundenanforderungen und Kundenzufriedenheit besser und zu jeder Phase im Lebenszyklus verstehen.

In der Praxis:
• Durchführung von Design-Thinking Trainings & Workshops
• Einrichten eines Online-Bewertungsportals bzw. Entwicklung einer App zur Erfassung der
Kundenzufriedenheit
• Einrichten eines Real-time Dashboard zur Verfolgung der Kundenzufriedenheit und Monitoring von
Verbesserungsmaßnahmen
• Verknüpfung von Kundenzufriedenheitsdaten mit weiteren Daten (Produktqualität, etc.) und Identifizieren
von Zusammenhängen.

Weitere spannende Webinare finden regelmäßig bei der DGQ statt. Reinschauen lohnt sich.

Zur Info: Wir sind gerade dabei (gemeinsam mit der DGQ) eine Arbeitsgruppe zum Thema Integrierte Managementsysteme aufzubauen. Zielsetzung ist sich eine Übersicht zu verschaffen, welche Voraussetzungen ein effektives IMS erfüllen sollte bzw. wie soetwas in der Praxis aussehen kann (Fokus liegt wirklich darauf was in der Praxis Sinn macht, um die Organisation voran zu bringen). Jeder der Interesse hat kann sich gerne bei uns melden (Datum und Uhrzeit, je nach Abstimmung). Wir können unsere Räumlichkeiten in Bad Kreuznach zur Verfügung stellen. Die Ergebnisse präsentieren wir gerne an alle Interessierten. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung

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